Nachschau - Veranstaltung vom 21. - 23.05.2014

 

 

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Reisebericht

Von Hans - Heinrich Heidmann

Die Reisegruppe vor dem Militärhistorischen Museum

Celle/Faßberg. Die Gemeinschaft der Heeresflieger Celle-Faßberg führte vom 21. bis 23. Mai 2014 eine Fahrt zur sächsischen Landeshauptstadt Dresden und zur Porzellanstadt Meißen durch. Den Mitgliedern der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Celle war die Teilnahmemöglichkeit angeboten worden. Oberst a.D. Norbert Sprenger, seit rund sieben Jahren Vorsitzender beider Organisationen, hatte selbst die Organisation und Leitung der Fahrt übernommen.

Die Reisedurchführung lag in den bewährten Händen des GdH-Mitglieds Hauptmann a.D. Olaf Zähle. Seit dem 3. Oktober 1989, somit seit knapp 25 Jahren, führt er Busreisen durch. Sein Reiseunternehmen CART erhielt bereits sehr früh den nicht ganz ernst gemeinten Namen „Christlich-Alternatives Rödel-Team“, wohl wissend, dass die beiden letzten Buchstaben für Reise-Team stehen. Während der Dresden-Fahrt war von dem Begriff „rödeln“ nichts zu spüren. Norbert Sprenger als Reiseleiter und Olaf Zähle als Busfahrer waren ein eingespieltes Team mit Überblick, Ruhe und Präzision.

Nach Ankunft in Dresden führte die 43-köpfige Reisegruppe eine Stadtrundfahrt durch. Die Stadtführerin zeigte bei herrlichem Wetter auch die äußeren Stadtteile von Dresden. Vom Elbtal mit seinen schönen Schlössern und Brücken waren die Teilnehmer besonders beeindruckt.

vlnr: GdH-Vorsitzender Celle-Faßberg und GfW-Sektionsleiter Celle Norbert Sprenger, im Hintergrund (Mitte) der designierte neue Leiter Sektion Celle der "Gesellschaft für Sicherheitspolitik", KptLt d.R. Heiko Wolff und der Leiter Schulstab OSH, OTL Kron

Der zweite Tag begann mit einem Besuch der Offizierschule des Heeres in der Graf- Stauffenberg-Kaserne. Oberstleutnant Kron, Leiter Schulstab, stellte die Geschichte der militärischen Anlagen Dresdens sowie  den  Aufbau und die Inhalte der Offizierausbildung vor. Insbesondere den lebensälteren Kameraden wurde dabei aufgezeigt, dass diese sich deutlich verändert hat und damit auch den Anforderungen durch die Auslandseinsätze Rechnung trägt. Bei dem anschließenden Kasernenrundgang erfuhren die Teilnehmer, dass hier militärhistorische Infrastruktur erhalten und gleichzeitig zeitgemäßen Erfordernissen angepasst wurde. Außerdem konnten sie sich von der Qualität und Vielfalt der heutigen Truppenverpflegung überzeugen.

Gruppe in Empfangshalle, Eingangsbereich in der OSH Dresden

Der anschließende Besuch des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr war für die meisten Mitglieder der Reisegruppe ein besonderes Erlebnis. Für mehrere von ihnen war es zwar nicht der erste Besuch in diesem Haus, doch fast alle hatten es nach dem 2011 fertiggestellten Neubau des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind noch nicht gesehen. Dieser neue Teil durchschneidet das alte Gebäude wie ein Keil. Die Teilnehmer erhielten in einem Rundgang mit zwölf Ausstellungsbereichen jeweils zu einem bestimmten Thema interessante und teilweise überraschende Aspekte der Militärgeschichte.

In der „Gläsernen Manufaktur“ der Volkswagen AG wird der VW-Phaeton produziert. In kleinen Gruppen aufgeteilt konnten die Teilnehmer sich von der Übersichtlichkeit und Sauberkeit der Arbeitsplätze überzeugen und u.a. erfahren, wie Teile des Autos „verheiratet“ werden.

Eingangstreppe Meißener Rathaus - vlnr: N. Sprenger,  Meißens Bürgermeister Hartmut Gruner, HFw d.R. Ingo Kaiser, unser GdH-Mitglied vor Ort und Organisator vor Ort

Der letzte Tag der Exkursion führte in die unweit von Dresden gelegene Stadt Meißen mit seiner 300 Jahre alten Porzellangeschichte. Das GdH-Mitglied Hauptfeldwebel d.R. Ingo Kaiser wohnt in der Nähe und hatte den Besuch eingefädelt. Der Bürgermeister Hartmut Gruner begrüßte deshalb persönlich die Gäste vor dem historischen Rathaus. Zuvor hatte ein Besuch der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen stattgefunden. Besonderes Interesse galt der Schauwerkstatt. An vier Station wurden die wesentlichen handwerklichen Tätigkeiten bei der Porzellanherstellung gezeigt. Die Mitarbeiter überzeugten durch handwerkliches Geschick und Liebe zum Detail. Alle Reiseteilnehmer haben den hohen Zeitaufwand bei der Produktion erkannt und jetzt auch etwas mehr Verständnis für das gehobene Preisniveau.

Führung durch die Staatliche Porzellanmanufaktur Meißen - Schauwerkstatt

Den Abschluss des Besuchs in Meißen bildete eine Stadtführung. Dabei sahen die Gäste nicht nur historische Gebäude dieser im Krieg weitgehend verschonten 27.000-Einwohner-Stadt, sondern erfuhren auch ihre besondere Bedeutung in der sächsischen Geschichte.

Alle Fahrteilnehmer waren sich rückblickend darüber einig: Das war eine sehr schöne Reise mit interessanten Besuchen und Führungen und genügend Gelegenheiten zur Festigung der Gemeinschaft.

Fotos: Heiko Wolff, Hans-Heinrich Heidmann, Karl Geiger

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