• Mi, 14. März 2012
    Oldenburg
    Vortragsabend
    Vernetzte Sicherheit - vernetzte Sicherheitspolitik"
  • Di, 13. März 2012
    Delmenhorst
    Vortragsabend
    Vernetzte Sicherheit - vernetzte Sicherheitspolitik"
  • Do, 08. März 2012
    Hannover
    Vortragsabend
    "Pakistan - Unterstützer der
    Taliban oder Freund des Westens?"
  • Di, 06. März 2012
    Celle
    Vortragsabend
    "Die beiden Koreas - Chancen
    für eine Wiedervereinigung?"
  • So, 19. Februar 2012
    Bremervörde / Zeven
    Pressebericht
    "Der Geist der Freiheit"
    zum Vortrag am 15.02.2012
  • Fr, 17. Februar 2012
    Bremervörde / Zeven
    Pressebericht
    "Ägypten nach Mubarak"
    zum Vortrag am 15.02.2012
  • Fr, 17. Februar 2012
    Wilhelmshaven / Friesland
    Eigenbericht zum Vortragsabend
    "Streitkräfteversorgung mit
    optimiertem Ressourceneinsatz"
  • Mo, 30. Januar 2012
    Wilhelmshaven / Friesland
    Eigenbericht
    zur Mitgliederversammlung
    2012
  • Mi, 18. Januar 2012
    Delmenhorst
    Eigenbericht zum Vortragsabend
    "Israel und Naher Osten"
    mit Dr. Heinrich Heiter
  • So, 15. Januar 2012
    Bremervörde / Zeven
    Bericht der Bremervörder Zeitung
    zum Vortrag von Oberst Kirsch
    am 12.01.2012
  • So, 15. Januar 2012
    Bremervörde / Zeven
    Pressebericht zum Vortrag
    von Oberst Ulrich Kirsch "Eine neue Phase der Unsicherheit"

Willkommen beim GfW - Landesbereich II

Werner Hinrichs

Oberstleutnant a.D.

Herzlich Willkommen!

Als Landesvorsitzender II für den Bereich Niedersachsen und Bremen heiße ich Sie auf unserer Homepage herzlich willkommen und bedanke mich für Ihr Interesse an unserer ehrenamtlichen sicherheitspolitischen Öffentlichkeitsarbeit, das Sie mit dem Aufruf unseres Internetauftritts bekunden.

Seit der Zeitenwende 1989/90 ist die sicherheitspolitische Agenda zunehmend von neuen  Fragen existentieller Bedeutung bestimmt:

- Findet die internationale Staatengemeinschaft zu einer völkerrechtlich abgesicherten, multilateralen Antwort auf den transnationalen Terror und regionale Konflikte neuen Charakters?

- Sind die internationale Gemeinschaft und Deutschland willens und in der Lage, präventive, umfassende, primär langfristige und zivile Sicherheitskonzeptionen zu entwickeln und umzusetzen?

- Kann die UNO größere Handlungsfähigkeit erlangen, oder ist die internationale Gemeinschaft auf dem Weg zum unilateralen und hegemonialen Handeln einzelner Staaten?

- In welchem Umfang sind die Nationalstaaten bereit, Souveränitätsrechte an supranationale Organisationen abzugeben?

- Findet die erweiterte Europäische Union zu eigener Identität und außen- und sicherheitspolitischer Handlungsfähigkeit?

- Gelingt die Einbindung Russlands und Chinas in die internationale Sicherheitsarchitektur?

- Welche Rolle  übernimmt die erweiterte NATO?

- Kann die Proliferation von Massenvernichtungswaffen begrenzt werden?

- Wo sind die Grenzen zwischen der Durchsetzung globaler Menschenrechte und handfester nationaler Interessen zu ziehen?

- Welche sicherheitspolitische Rolle muss und kann Deutschland übernehmen, um einerseits seiner internationalen Verantwortung gerecht zu werden und andererseits seine Handlungsgrenzen nicht zu überziehen?

- Wie kann der Prozess der deutschen Einheit wirkungsvoller gestaltet werden?

Diese veränderte Agenda hat auf  die Arbeit der GfW unmittelbare Auswirkungen. Die Bundesrepublik Deutschland braucht eine intensive sicherheitspolitische Debatte in der Öffentlichkeit. Diese Debatte zu fördern, ohne Scheuklappen, kontrovers und konstruktiv, ist eine Aufgabe, für die die GfW als unabhängige Institution prädestiniert ist. Sicherheitspolitik wird dabei in umfassenden Sinn verstanden, nicht etwa nur beschränkt auf militärische Gesichtspunkte.

Der Landesbereich II - Niedersachsen und Bremen - gliedert sich derzeit in 14 Sektionen mit insgesamt 860 Mitgliedern. Er umfasst einen kleinen Stadtstaat und ein großes Flächenland.  Daraus resultiert eine sehr vielfältige Klientel, auf die sich die Öffentlichkeitsarbeit flexibel und kreativ einzustellen hat. In gewissem Umfang vermag die GfW Informationsdefizite zu kompensieren, die durch die abnehmende Präsenz der Bundeswehr in der Fläche und die geringere Anzahl von Wehrpflichtigen unvermeidbar entstehen.

Die Verantwortung für das Informationsangebot liegt vornehmlich bei den Sektionsleitern, die selbständig Themen bestimmen, Referenten verpflichten und die Veranstaltungsart festlegen. Dieser große Freiraum der Sektionsleiter macht  den besonderen Reiz und die Attraktivität der Veranstaltungen aus.

Erfreulicherweise können vielfach hochkarätige Referenten gewonnen werden, die sich honorarfrei zur Verfügung stellen. Sie wissen zu schätzen, dass sie in Veranstaltungen der GfW ein kompetentes, interessiertes und diskussionsfreudiges Publikum finden. Sie erkennen zudem an, dass die GfW durch die ehrenamtliche Arbeit ihrer Funktionsträger ein ausgesprochen günstiges Verhältnis von Aufwand und Effekt in der politischen Bildungsarbeit bietet.

Im Landesbereich Niedersachsen und Bremen wird mit zahlreichen Institutionen eine enge Zusammenarbeit im Erfahrungsaustausch und bei der Organisation von Veranstaltungen gepflegt. Neben der Bundeswehr sind beispielhaft die Deutsche Atlantische Gesellschaft, die Stiftungen der Parteien, der Bundeswehrverband und der Verband der Reservisten der Bundeswehr zu nennen. Die GfW wahrt dabei ihr eigenes Profil, das insbesondere durch die Vielfalt des Informationsangebotes und die Unabhängigkeit von Partikularinteressen geprägt ist.

Ihr   

Werner Hinrichs

Oberstleutnant a.D.

Landesvorsitzender II

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