Nachschau - Landesbereichstagung I - 2014 am 07.04.2014

 

 

 

Landesbereich II tagte in der Berliner Julius-Leber-Kaserne

Von Werner Hinrichs

Präsidentin Ulrike Merten im Kreise der Führungsmannschaft des Landesbereichs II   Foto: asz

Berlin. Am Rande der Bundesversammlung der GfW von 07. 04. – 09. 04. 2014 führte der Landesbereich II – Niederachsen und Bremen - seine Landesbereichstagung in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin durch. Diese Bundesversammlung gilt als historisch, weil nach zehn-jähriger Diskussion eine satzungsändernde Mehrheit für eine Änderung des Namens der Gesellschaft in „Gesellschaft für Sicherheitspolitik“ erreicht werden konnte. Der Landesbereich II hatte diese Namensänderung einstimmig befürwortet. Vertreten waren die Sektionen Bremervörde/Zeven, Delmenhorst, Diepholz, Goslar, Hannover, Lüneburg, Oldenburg, Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel, Wilhelmshaven und Friesland, Celle sowie Aller/Weser durch einen Stellvertreter. Nicht vertreten waren die Sektionen Aurich/Ostfriesland, Bremen und Göttingen. Anwesend waren außerdem der stellvertretende Landesbereichsvorsitzende Dr. Giesecke, sowie der Nachfolger für die Sektion Celle, Herr Wolff.

Die Landesbereichstagungen haben das Ziel, eine einheitliche Information der Sektionsleiter sicher zu stellen, Nachjustierungen bei der Mittelbewirtschaftung vorzunehmen, Erfahrungen mit den Referenten und Themen auszutauschen sowie den kameradschaftlichen Zusammenhalt zu pflegen.

Aus dem Landesbereich II wurde der Celler Sektionsleiter Norbert Sprenger (links neben Präsidentin Ulrike Merten) für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der GfW-Ehrenmedaille ausgezeichnet   Foto: asz

Der Landesbereichsvorsitzende Werner Hinrichs berichtete über die Vorgänge im Landesverband, unterstützt und ergänzt von den Berichten der Sektionsleiter. Zu Beginn mahnte er noch einmal die pünktliche Vorlage der vorgeschriebenen Berichte an, die Grundlage für Zuweisung und Verwendungsnachweis von Haushaltsmitteln sind. Ohne die vorgeschriebenen Berichte können Haushaltsmittel nicht zugewiesen werden bzw. müssen zurückgefordert werden.

Über die Sektion Aurich/Ostfriesland berichtete der Vorsitzende, dass nach der Auflösung des Bundeswehrstandortes und dem Versterben des bisherigen Sektionsleiters versucht wird nunmehr eine Sektion Wittmund/Ostfriesland aufzubauen. Begonnen werde mit der Durchführung von zwei Vorhaben im April und Juni 2014. Aus Kostengründen strebe man deshalb eine Kooperation mit der Sektion Wilhelmshaven und Friesland an.

Die Sektionsleiter freuen sich über die erfolgreiche Abstimmung zur Namensänderung der GfW   Foto: asz

Die satzungsgemäßen Aktivitäten in den Sektionen Aller/Weser und Göttingen seien kritisch und müssten aktiviert werden.

Der Sektionsleiter Wilhelmshaven und Friesland informierte über seine vergebliche Suche nach einem Nachfolger.

Herr Norbert Sprenger, sehr erfolgreicher Sektionsleiter aus Celle, wird auf der nächsten Mitgliederversammlung seiner Sektion, die Mitte des Jahres stattfinden soll, aus Krankheitsgründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Er konnte allerdings bereits einen potentiellen Nachfolger vorstellen.

Während der Sitzung wurde als Gast  die GfW-Präsidentin Frau Ulrike Merten begrüßt. Sie stand den ehrenamtlichen Sektionsleitern Rede und Antwort und warb für die am nächsten Tag in der Bundesversammlung anstehende Namensänderung.

Mit Festlegung von Terminen für das zweite Halbjahr 2014 endete die Landesbereichstagung.

Am nächsten Tag wurde neben der schon erwähnten Namensänderung, die Auszeichnung von einem sehr verdienten Sektionsleiter des Landesverbandes II, nämlich Herrn Oberst a. D. Norbert Sprenger (SL Celle seit 04.10. 2007) vorgenommen. Er erhielt von der Präsidentin die Ehrenmedaille der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik für seine über lange Jahre sehr verantwortungsvolle, ehrenamtliche Tätigkeit. Herr Sprenger  hat sich für die Belange der GfW  überaus verdient gemacht, weil er mit mehr als 10 öffentlichen Vortrags- und Informationsveranstaltungen pro Jahr, neuerlich auch Veranstaltungen in Schulen, einem kontinuierlich steigenden Mitgliederzuwachs und einer ständig  hohen Zahl von Veranstaltungsteilnehmern  die Sektion Celle über die Grenzen hinaus zu einer festen Institution in der Region werden ließ.

Der Stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter musste viele Fragen beantworten   Foto: asz

Die sehr erfolgreich verlaufende Bundesversammlung endete mit informellen Teilen im Bundespresseamt. Unter anderem fand ein Gespräch mit dem stellv. Regierungssprecher Georg Streiter, ein Vortrag des ParlStS beim BMVg Markus Grübel sowie am nächsten Tag ein Vortrag von Dr. Christian Mölling (SWP) über das Thema „Fünf gute Gründe für ein deutsches Engagement in Afrika“ statt.

ParlStS beim BMVg Markus Grübel referierte über aktuelle Herausforderungen für die Bundeswehr   Foto: asz

Auch der gesellige und kameradschaftliche Teil sollte auf der Bundesversammlung nicht fehlen. Deshalb feierten die Delegierten den guten Verlauf am Abend in der „Ständigen Vertretung“.

 Präsidentin Ulrike Merten im Kreise der Führungsmannschaft des Landesbereichs II   Foto: asz

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