Nachschau - Veranstaltung am 23.09.2014

 

 

 

 Vortrag und Diskussion

zum Thema

Referent:

Dr. Dieter Budde

Generalmajor a.D.

am Dienstag,  23. September  2014,  20:00 Uhr

Kulturzentrum PFL,  Vortragssaal

 Peterstraße 6, 26211 Oldenburg

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Eigenbericht

Vortrag über das UN-Konzept für humanitäre Interventionen bei Menschenrechtsverletzungen

Von Ralph M. Schmuhl

Dr. Dieter Budde referiert im Oldenburger Kulturzentrum    Foto: Schmuhl

90 Sitzplätze bietet der Vortragssaal im Oldenburger Kulturzentrum „PFL“, der „Heimat der Sektion Oldenburg“  der GfW e.V.  Sie reichten diesmal nicht aus um die Gäste des Vortrages: „Humanitäre Intervention – Responsibility to Protect“ aufzunehmen, sodass  es galt, weitere Stühle zu „akquirieren“.

1994  fielen dem Genozid gegen die Volksgruppe der Tutsi in Ruanda mehr als 800.000 Menschen innerhalb weniger Wochen zum Opfer - und die Welt sah tatenlos zu.

Was hat die Weltgemeinschaft aus dieser Tragödie gelernt?  Die internationale Diskussion führte 2005  zur Verabschiedung des  Konzeptes der „Responsibility to protect“ (R2P), durch die  Vereinten Nationen.

Volles Haus beim Vortrag von Dr. Budde

Dem Betrachter der aktuellen politischen Entwicklung stellt sich die Frage nach dessen Wirksamkeit: Was unternimmt die internationale Staatengemeinschaft heute angesichts der humanitären Katastrophe in Syrien und im Irak, im Südsudan oder in Zentralafrika?

Hat sich das Konzept bewährt, muss es nachgebessert werden, wo liegen seine Grenzen?

Dies waren die komplexen Fragestellungen denen der Referent, der Politikwissenschaftler Dr. Dieter Budde, Generalmajor a.D. nachging.  Umfassend wurden die theoretischen Grundlagen dargelegt und in der folgenden Diskussion der politischen Realität gegenüber gestellt. Ein großer Teil der Besucher ging nachdenklich nach Hause, viele Denkanstöße wurden vermittelt.

Das Ziel der Sektion, primär junge Bürger Oldenburgs an Außen- und Sicherheitspolitische Fragestellungen heranzuführen, gelangt wieder einmal erfolgreich: 80 % der Besucher waren Schüler von drei Oldenburger Gymnasien.

 

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